ZUsipol

Forschungsinstitut für

deutsche und europäische Verteidigungsindustrie

Wir erforschen die wirtschaftlichen und industriellen Grundlagen der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und Europas.

Was ist

Militärökonomie?

Militärökonomie wendet die Methoden der Wirtschaftswissenschaft auf Fragen der Verteidigung an. Sie untersucht, wie Staaten Ressourcen einsetzen, um militärische Fähigkeiten aufzubauen und zu erhalten – und wie wirksam und effizient sie das tun: von Verteidigungshaushalten und Beschaffung über industrielle Kapazitäten, Rohstoffe und Lieferketten bis zur Frage, wie technologische Innovation zu militärischer Fähigkeit wird. Recht, Sicherheitspolitik und Technologie fließen dabei als Bezugsfelder ein.

Unsere Forschungsfelder

  • Rohstoffe und Lieferketten

  • Air Power

  • UAVs

  • Raumfahrt

  • Recht und europäisches Vergaberecht

  • Politische Ökonomie

  • Landstreitkräfte (Coming soon)

  • Verteidigungsfinanzierung (Coming soon)

Unser Ansatz

Unsere Research Fellows sind Militärökonomen mit einem klar umrissenen fachlichen Schwerpunkt, etwa Luftstreitkräfte, Raumfahrt oder europäisches Vergaberecht. In ihrem jeweiligen Feld zählen sie zu ausgewiesenen Experten.

Mit dieser Themenexpertise erweitern sie die Militärökonomie um eine neue Dimension: Die ökonomische Analyse wird mit fundierter Kenntnis der technischen, rechtlichen und operativen Gegebenheiten des jeweiligen Feldes verbunden. Berührt eine Fragestellung mehrere Felder, arbeiten unsere Fellows gemeinsam an ihr.

Unabhängigkeit

Unabhängigkeit ist die Voraussetzung für belastbare Forschung. Wir finanzieren uns ausschließlich aus Mitteln ohne Bezug zur Rüstungsindustrie und gehen keine Partnerschaften mit Akteuren ein, die von unserer Forschung betroffen sind. Ein Kuratorium aus ausgewiesenen Experten aus Wissenschaft und Praxis begleitet unsere Arbeit.

Militärökonomie für Deutschland und Europa

Deutschland und Europa investieren so viel in ihre Verteidigung wie seit dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr. Ob daraus tatsächlich Verteidigungsfähigkeit entsteht, hängt von Beschaffung, industriellen Kapazitäten, Lieferketten und Finanzierung ab. Das Forschungsinstitut erforscht diese Grundlagen unabhängig und wissenschaftlich fundiert – für Entscheider in Politik, Streitkräften und Industrie.